Verl Triathlon 2013 Wettkampf

Gelungener Auftakt beim 10. Verler Triathlon 2013

Montag, Juli 15, 2013Alex Andra

Am gestrigen Sonntag machten sich 770 Athleten auf den Weg nach Verl-Sürenheide. Auf dem Programm stand der 10. Triahlon Verl. Zum kleinen Jubiläums-Dreikampf mit den Disziplinen Schwimmen, Rad fahren & laufen war auch die zweite BL der Damen und Herren zu Gast, weil die Triathlonveranstaltung in Witten, wo eigenltlich die Zweitligaathleten starten sollten, kurzfristig abgesagt wurde. Der Veranstalter informierte frühzeitig, dass die Veranstaltung an die Kapazitätsgrenze gehen würde, doch das hat man überhaupt nicht gemerkt. Gestartet wurde auch in: Volksdistanz, Staffeln , Kurzdistanz,und im Schüler-Triathlon. Ein großes Highlight für die Region und ein kleines für mich....

  



Das Warten und die Aufregung vor dem Start hatte sich schon zwei Tage vorher bemerkbar gemacht und die Lockerheit, mit der ich sonst in eine Laufveranstaltung gehe, war weg. Habe ich genug traininert? Werde ich die Wechsel hinbekommen? Wie wird das anschließende Laufen? Der Tag vor dem Wettkampf begann mit den kleinen Vorbereitungen. Tasche packen, Sachen überprüfen und bloß nichts vergessen. Am Abend waren Matthias & ich auf einem schönen Sommerfest und haben die Nacht ein wenig verkürzt.

Am Wettkampftag klingelte der Wecker um kurz nach sieben. Ein wenig unausgeschlafen machte ich mir eine kleine Portion Müsli und trank viel Kaffee, blickte ein letztes Mal auf die Sportsachen und machte mich auf den Weg. Matthias ist freundlicher Weise als Motivation und Helfer mitgekommen und zusammen erreichten wir gegen 10 Uhr das Gelände. Sehr süß von ihm mir meine Sporttasche abzunehmen während ich das Radel zur Startunterlagenausgabe schob. Gleichzeitg hat er ein paar schöne Aufnahmen von mir gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Auch wenn der Startschuss erst um 12.15 fiel, wollte ich eher da sein und mich ein wenig orientieren, denn im Wettkampf selbst hat man dafür keinen Kopf.

Vor dem Schwimmstart


Start Schwimmen
Die Wassertemperatur wurde mit 21 Grad angegeben. Im Vergleich ein wenig wärmer als die Außentemperatur, die am  Mittag um die 17 Grad erreichte. Um 12 Uhr machte ich mich auf dem Weg zum Schwimmstart des Volkstriathlons und sprang in den Verler See um mich ein wenig einzuschwimmen. Der Schwimmkurs von 600 Metern Länge war mit gut sichtbaren Bowjen markiert und nach einer kurzen Wettkampfbesprechung fröstelte ich ein wenig im Wasser, weil es doch ein wenig kühl war. Als der Schuss kam, schwamm ich los und versuchte nicht allzu schnell anzugehen. Im Wasser war ein dichtes Gedränge und ich habe zwischendurch doch ein paar Brustzüge gemacht, um die Orientierung zu haben. Als ich bei 400 Metern angekommen bin stellte ich fest, dass viele Athleten schon aus dem Wasser sind und begann schneller zu schwimmen. Die Kraft war da und ich konnte noch zwei Schwimmer überholen.

Auf zur Wechselzone.....

Als ich das Wasser verließ rufte eine Stimme "Klasse, Lexi" - Matthias stand am Rand und feuerte mich an. Ich lief zur Wechselzone, riss mir meine Badekappe und Brille runter und stellte fest, dass mein Helm vom Rad geflogen war. Zu dumm, dass ich ihn noch falsch herum aufgesetzt habe, doch das ist auch das Einzige gewesen, das im Wechsel schief gegangen ist. Radhose an, Schuhe an, Startnummernband mitnehmen und Radel schnappen.

Aus der Wechselzone Richtung Radstrecke...

Auf der Radstrecke von zwei Mal 10 Kilometern, die für den Triathlon komplett gesperrt war, wurde ich gleich auf dem ersten Kilometer von einer Frau überholt. Mein Tachometer zeigte knapp 33 kh/Std an. Ich trat in die Pedale ein wenig kräftiger und konnte sie bei Kilometer drei wieder einholen. Der erste Wendepunkt kam und ich wurde noch von einer weiteren Dame überholt, doch diese konnte ich nicht wieder einholen. Nach zehn Kilometern sah ich zu meiner Überraschung meine Mama an der Radstrecke die mir zurief. Mit einem Lächeln im Gesicht startete ich die zweite Runde und konnte meine Geschwindigkeit so gut es ging halten. Es war ein wenig windig, sodass zunächst gegen und auf den Antritt zum Ziel mit Wind geradelt wurde.


Beim Radabstieg warteten Matti & meine Mama auf mich und fröhlich lief ich zum zweiten Wechsel. Kaum hatte ich die Laufschuhe an fühlte, schnappte ich mir meine Garmin vom Radel, setzte ein Cap auf und lief Richtung Laufstrecke. Die Geschwindigkeit war hoch und das Gefühl gut. Auch wenn ich nur einmal ein Koppeltraining ausprobiert habe, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten und die Beine fühlten sich auch nicht wie Pudding an. Schon beim ersten Kilometer konnte ich ein paar Läufer einsammeln und mein Tempo halten. Insgesamt überholte ich vier Frauen und konnte im Zieleinlauf noch einmal Gas geben. Auf der Zielgeraden hörte ich durch die Lautsprecher meinen Namen und riss die Arme hoch! Matthias und Dana warteten auf mich. Der erste Triathlon war geschafft.




Insgesamt habe ich 1:16:09 gebraucht. Für die einzelnen Disziplinen 16:15,37:59 und 21:56. Das ist zu meiner Überraschung eine neue Bestzeit für fünf Kilomter. Leider war der Ergebnislisten Dienst ein wenig langsam und ich bin ein wenig enttäuscht auf dem Gelände rum gelaufen. Das änderte sich schlagartig als ich die Platzierung sah: Platz 7 und 3. in der W30! Ein Blick auf die Schwimmzeit sagt, dass ich viel zu langsam unterwegs war. Doch das macht nichts. Ich gehe heute Abend wieder zum  Bleienten-Schwimmen und werde an meiner Technink weiter üben!

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5 Kommentare

  1. Die Aufregung hat sich gelohnt :-) Ein toller Wettkampf war das. Nicht der letzte, den ich mir angeschaut habe!

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  2. Toller Wettkampf ,Hut ab ,Bin begeistert LG Margit

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  3. Oh super, ich gratuliere dir!! Der 3. Platz in deiner Altersklasse, das ist ja ein toller Triathlontart :-)

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  4. Gratulation, tolle Leistung! Schaff dir einen Tria-Lenker(-Aufsatz) an, das bringt ne Menge. Ob die 5 km richtig vermessen waren? Wollen wir es hoffen! (Was bei Trias leider oft nicht der Fall ist.

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  5. Vielen Dank euch allen! Vorerst steht Berlin an und an weiter Investitionen ist erst nicht zu denken. Zumindest ist der Wunschzettel noch nicht geschrieben. Auf jeden Fall werde ich mir eine Startkarte für 2014 beantragen. Ich lese soviel und ich bin sicher: es macht süchtig!

    Sonnige Grüße,
    Alexa.

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